Fragen zur Technik

Besonders wichtig für Entwickler: die technischen Möglichkeiten unserer Hosting Pakete. Falls noch Fragen offen bleiben: einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben, wir informieren gerne!

Backup einspielen

Cloud Hosting

Der Backup Manager ermöglicht das komfortable Erstellen von Backups sowie die Wiederherstellung der Daten. 

Im Backup Manager wird eine Liste der verfügbaren Backups angezeigt. Durch Klick auf ein Datum können jetzt einzelne Datenbanken, Webseiten, E-Mail Postfächer, DNS Einträge wiederhergestellt werden.

Classic Hosting

Im Kundenmenü [Konfiguration › Cronjob] wird von uns ein cronjob angelegt, der jede Nacht ein Backup, der bei der Einrichtung installierten TYPO3 Projekte und der Datenbanken, im Webspace erstellt. Wie man die Daten aus dem Backup wieder herstellen kann, zeigen wir in unserer Videoanleitung: Projekt aus Backup wiederherstellen

Wer ein Restore nicht selbst durchführen möchte, kann uns dazu online einen Auftrag erteilen, die Kosten betragen 20 Euro je Auftrag (inkl. USt.).

Bei Änderungen des Projektverzeichnisnamens oder zusätzlichen Projekten muss das Backup Script (daily) entsprechend angepasst werden. Wo und wie zeigen wir in unserem Video: Backups: Projekte zur Sicherung hinzufügen

Zusätzlich zu diesen lokalen Datensicherungen erfolgt eine Datensicherung auf externen Systemen, ein Restore muss in diesem Fall bei uns beauftragt werden: online Restoreformular

Welche PHP Versionen sind verfügbar?

Cloud Hosting

Auswählbare Versionen im Cloud Hosting (je Domain und Subdomain)

  • PHP 8.1.1
  • PHP 8.0.14 (empfohlen für TYPO3 11)
  • PHP 7.4.24 (empfohlen für TYPO3 10, 11)
  • PHP 7.3.33 (empfohlen für TYPO3 8, 9, 10)
  • PHP 7.2.34
  • PHP 7.1.33
  • PHP 7.0.33
  • PHP 5.6.40
  • PHP 5.5.38
  • PHP 5.4.45
  • PHP 5.3.29
  • PHP 5.2.17
  • PHP 5.1.6
  • PHP 4.4.9

Auch die älteren, offiziell nicht mehr von php.net unterstützten Versionen, erhalten bei uns regelmäßig Sicherheitsupdates. Es handelt sich dabei um die Hardened PHP Versionen von Cloud Linux

Classic Hosting

Auswählbare PHP Versionen im Classic Hosting (je Domain)

  • 7.3.23 (empfohlen für TYPO3 8, 9, 10)
  • 7.2.34 (empfohlen für TYPO3 7, 8, 9, 10)
  • 7.1.33 (empfohlen für TYPO3 7, 8)
  • 7.0.33 (empfohlen für TYPO3 7)
  • 5.6.40 (empfohlen für TYPO3 6)

Jede Version ist zusätzlich in bis zu 4 Varianten auswählbar: EXTENDED, STANDARD, LIGHT (unterscheiden sich in der Zahl der einkompilierten PHP Module) und FASTCGI. Bei der Auswahl von FASTCGI ist bei PHP 7.3, 7.2, 7.1, 7.0, 5.6 automatisch der Opcache aktiviert.

Je Hauptdomain (nicht jedoch für Subdomains) ist eine eigene PHP Version auswählbar. Die Umschaltung zwischen PHP Versionen wird innerhalb von wenigen Minuten wirksam. Damit kann schnell gestestet werden, ob eine neue PHP Version funktioniert - falls nicht, schaltet man einfach wieder zurück.

Zum gleichzeitigen Testen unterschiedlicher PHP Versionen können bei Bedarf, im Kundenmenü unter Bestellen › Domains, kostenlose Entwicklungsdomains (Endung: .webseiten.cc) hinzugebucht werden.

Alternativ kann man über einen Eintrag in der .htaccess-Datei auch pro Verzeichnis eine höhere PHP Version einstellen, sofern nicht FASTCGI ausgewählt wurde.

Wie ist PHP konfiguriert?

Cloud Hosting

Wenn in Plesk die PHP Version für eine Webseite festgelegt wird, können einzelne Parameter wie memory_limit (Standard: 256 MB) und upload_max_filesize (Standard: 128 MB) aus Vorgaben ausgewählt werden. Das memory_limit lässt sich auf auf 1.024 MB erhöhen.

Eigene Einstellung für php.ini lassen sich über eine Datei .user.ini im Startverzeichnis der Domain bzw. des PHP Skripts vornehmen. Änderungen an der Datei benötigen bis zu 5 Minuten, bis sie wirksam werden.

Classic Hosting

Unsere Standard-Konfiguration ist für die meisten Anwendungen ausreichend: 

  • 256 MB Skriptspeicher
  • 128 MB upload_max_filesize
  • 128 MB post_max_size
  • register_globals off

Bei Bedarf lassen sich eigenen php.ini Einstellungen vornehmen: entweder global für eine Domain im Kundenmenü oder über eine php.ini Datei auf Verzeichnisebene. Dabei muss beachtet werden, dass eine eigene php.ini Einstellung unsere globalen Vorgaben überschreibt, daher müssen dann auch Parameter für Scriptspeicher und upload_max_filesize wieder angepasst werden.

Die am häufigsten benötigten PHP Module sind bereits einkompiliert, zusätzlich stehen auf dem Server weitere Module bereit, die über die php.ini Konfiguration eingebunden werden können. 

Bei Bedarf können eigene PHP Module auf der Shell kompiliert und ebenfalls eingebunden werden. 

Arbeiten mit MySQL/MariaDB Datenbanken

TYPO3 und die meisten anderen CMS nutzen eine MySQL/MariaDB Datenbank. Hier sind alle Informationen zur Arbeit mit MySQL/MariaDB in unseren Hosting Tarifen. Weitere Inhalte folgen in Kürze ...

Export und Import von Datenbanken

Prinzipiell kann man Datenbanken zwar auch über PHPMyAdmin exportieren/importieren, aber gerade bei größeren Datenbanken stößt man schnell an Grenzen (PHP-Scriptlaufzeit oder Memorylimit).

Melden Sie sich mit Ihrem SSH-Benutzer an der Shell an. Unter Windows können Sie dazu das kostenlose Programm Putty verwenden, unter MacOS/Linux geht das direkt auf der Shell. Ihre SSH-Zugangsdaten finden Sie in Ihrem Kundenmenü [Konfiguration › SSH-Zugang (Shell)].

Cloud Hosting

Den Export einer Datenbank erfolgt am sichersten direkt auf der Shell über den Befehl mysqldump

Den Export einer MySQL Datenbank erstellen Sie mit dem Befehl

mysqldump --opt -h db.mysql56 -u db_user -p db_name > dateiname.sql

Export einer MariaDB Datenbank erstellen Sie mit dem Befehl

mysqldump --opt -h db.mariadb103 -u db_user -p db_name > dateiname.sql

Der Parameter -h definiert dabei den Datenbank-Host zu MySQL oder MariaDB.

Ersetzen Sie in diesem Befehl db_user und db_name mit den entsprechenden Namen Ihrer Datenbank. Nach drücken der Eingabe-Taste wird dann das Passwort der Datenbank abgefragt. Alle diese Daten finden Sie in Ihrem Kundenmenü, das Passwort für die Datenbank können Sie auch der Konfiguration Ihrer Website entnehmen.

Classic Hosting

Der Export einer Datenbank erfolgt am sichersten direkt auf der Shell über den Befehl mysqldump

Einen Export der Datenbank erstellen Sie mit dem Befehl

mysqldump --opt -h 127.0.0.3 -u db12345_678 -p db12345_678 > dateiname.sql

Der Parameter -h definiert dabei den Datenbank-Host (127.0.0.3).

Ersetzen Sie in diesem Befehl db12345_678 mit dem Namen Ihrer Datenbank. Nach drücken der Eingabe-Taste wird dann das Passwort der Datenbank abgefragt. Alle diese Daten finden Sie in Ihrem Kundenmenü, das Passwort für die Datenbank können Sie auch der Konfiguration Ihrer Website entnehmen.

Import von Datenbanken

Cloud Hosting

Der Import einer Datenbank erfolgt am sichersten direkt auf der Shell über den Befehl mysql

Eine Datenbankdatei importieren Sie in eine MySQL Datenbank mit dem Befehl

mysql -h db.mysql56 -u db_user -p db_name < dateiname.sql

Eine Datenbankdatei importieren Sie in eine MariaDB Datenbank mit dem Befehl

mysql -h db.mariadb103 -u db_user -p db_name < dateiname.sql

Der Parameter -h definiert dabei den Datenbank-Host zu MySQL oder MariaDB.

Als "Eingabequelle" wird in diesem Beispiel die Datei "dateiname.sql" verwendet, die zuvor per mysqldump erstellt wurde.

Ersetzen Sie in diesem Befehl db_user und db_name mit dem entsprechenden Namen Ihrer Datenbank. Nach drücken der Eingabe-Taste wird dann noch das Datenbank-Passwort abgefragt. Alle diese Daten finden Sie in Ihrem Kundenmenü, das Passwort für die Datenbank können Sie auch der Konfiguration Ihrer Website entnehmen.

Classic Hosting

Der Import einer Datenbank erfolgt am sichersten direkt auf der Shell über den Befehl mysql

Eine Datenbank importieren Sie mit dem Befehl

mysql -h 127.0.0.3 -u db12345_678 -p db12345_678 < dateiname.sql

Der Parameter -h definiert dabei den Datenbank-Host (127.0.0.3).

Als "Eingabequelle" wird in diesem Beispiel die Datei "dateiname.sql" verwendet, die zuvor per mysqldump erstellt wurde.

Ersetzen Sie in diesem Befehl db12345_678 mit dem Namen Ihrer Datenbank. Nach drücken der Eingabe-Taste wird dann noch das Datenbank-Passwort abgefragt. Alle diese Daten finden Sie in Ihrem Kundenmenü, das Passwort für die Datenbank können Sie auch der Konfiguration Ihrer Website entnehmen.

Externer Datenbankzugriff

Ein direkter Zugriff auf die Datenbank von außen ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Es besteht jedoch die Möglichkeit, über einen SSH-Tunnel von einem anderen Rechner aus auf die Datenbank zuzugreifen.

In den folgenden Beispielen verwenden wir einen Domainnamen als Hostnamen. Sollten Sie damit Probleme haben, eine Verbindung aufzubauen, verwenden Sie die IP-Adresse des Servers.

Cloud Hosting

Die IP-Adresse können Sie in Ihrem Kundenmenü (Plesk) einsehen [Websites & Domains], Domain event. aufklappen

Classic Hosting

Die IP-Adresse können Sie in Ihrem Kundenmenü einsehen [SSH Zugang (Shell) › Zahnräder › Öffnen].

SSH Tunnel aufbauen mit PuTTY

Zur Einrichten eines SSH Tunnels befolgen Sie bitte die folgenden Schritte:

1. Normale SSH Verbindung (mit PuTTY) einrichten (ergänzende Videoanleitung)

1.1. Gehen Sie zur Category "Session".
Hier tragen Sie als Hostnamen einen Domainnamen aus Ihrer Domain-Verwaltung oder die Server IP-Adresse ein und wählen als Protokoll "SSH" aus. Der korrekte Port (22) wird automatisch eingestellt.

1.2. Nun zur Category "SSH".
Hier sollte als "Preferred SSH Protocol Version" die "2" ausgewählt werden.

2. SSH Tunnel einrichten
Nun gehen Sie unter Category auf "Tunnels". Dort geben Sie unter "Source Port" die Zahl "3306" ein und unter "Destination" die "db.mariadb103:3306". Bestätigen Sie das Ganze mit einem Klick auf "Add". Setzen Sie zwei Häckchen bei "Port forwarding".

3. Einstellungen speichern
Nun gehen Sie wieder zur Category "Session" und geben dort unter dem Text "Saved Sessions" einen Namen für ihre Session ein. Mit einem Klick auf Save haben Sie die Einstellungen für die nächste Verbindung gesichert und können diese durch Markieren des vorher erstellten Namens und einen Klick auf "Load" wieder herstellen.

4. Verbindung öffnen
Als letztes müssen Sie nur noch unten im Fenster auf "Open" klicken und eventuell auftauchende Meldungen wegen neuen Zertifikaten bestätigen.

1.1. Gehen Sie zur Category "Session".
Hier tragen Sie als Hostnamen einen Domainnamen aus Ihrer Domain-Verwaltung oder die Server IP-Adresse ein und wählen als Protokoll "SSH" aus. Der korrekte Port (22) wird automatisch eingestellt.

1.2. Nun zur Category "SSH".
Hier sollte als "Preferred SSH Protocol Version" die "2" ausgewählt werden.

2. SSH Tunnel einrichten
Nun gehen Sie unter Category auf "Tunnels". Dort geben Sie unter "Source Port" die Zahl "3306" ein und unter "Destination" die "127.0.0.3:3306". Bestätigen Sie das Ganze mit einem Klick auf "Add". Setzen Sie zwei Häckchen bei "Port forwarding".

3. Einstellungen speichern
Nun gehen Sie wieder zur Category "Session" und geben dort unter dem Text "Saved Sessions" einen Namen für ihre Session ein. Mit einem Klick auf Save haben Sie die Einstellungen für die nächste Verbindung gesichert und können diese durch Markieren des vorher erstellten Namens und einen Klick auf "Load" wieder herstellen.

4. Verbindung öffnen
Als letztes müssen Sie nur noch unten im Fenster auf "Open" klicken und eventuell auftauchende Meldungen wegen neuen Zertifikaten bestätigen.

Direkter Zugriff auf eine Datenbank mit "MySQL Workbench"

Es ist auch möglich, mit externen Programmen direkt per SSH Tunnel auf die Datenbanken zuzugreifen. Mögliche Programme wären z.B. "MySQL Workbench" (Windows, MacOS, Linux) oder "Sequel Pro" (MacOS).

Für das folgende Beispiel nutzen wir die Windows-Version von "MySQL Workbench".

1. Erstellen Sie eine neue MySQL Verbindung durch einen Klick auf die Plus-Schaltfläche im Startbildschirm.

2. Vergeben Sie einen beliebigen Namen bei „Connection Name“.

Bei „Connection Method“ wählen Sie „Standard TCP/IP over SSH“.

Als „SSH-Hostnname“ können Sie den Domainnamen verwenden, alternativ verwenden Sie die IP-Adresse des Servers.

Den „SSH Username“ finden Sie in Ihrem Kundenmenü im Bereich „SSH Zugang (Shell)“. Sollten Sie das Passwort nicht mehr kennen, müssten Sie dort ein neues vergeben.

Klicken Sie bei „SSH Password“ auf „Store in Vault“ und geben dann das SSH-Passwort ein.

Der „MariaDB Hostname“ ist bd.mariadb103, der „MariaDB Server Port“ ist 3306.

Als Username geben Sie den Datenbankbenutzernamen ein, den Sie in Ihrem Kundenmenü finden.

Das Passwort für die Datenbank geben Sie ein, indem Sie auf „Store in Vault“ klicken.
Sollten Sie das Datenbank-Passwort nicht mehr kennen, können Sie es evtl. In der LocalConfiguration.php der TYPO3-Installation auslesen (oder einer Konfigurationsdatei eines anderen Systems, falls Sie nicht mit TYPO3 arbeiten).
Falls Sie das Datenbankpasswort nicht kennen, müssten Sie in Ihrem Kundenmenü ein neues vergeben und dieses dann auch in der Konfigurationsdatei anpassen.

Um zu prüfen, ob die Verbindung hergestellt werden kann, können Sie auf „Test Connection" klicken. Wenn alles in Ordnung ist, klicken Sie abschließend auf „OK“.

1. Erstellen Sie eine neue MySQL Verbindung durch einen Klick auf die Plus-Schaltfläche im Startbildschirm.

2. Vergeben Sie einen beliebigen Namen bei „Connection Name“.

Bei „Connection Method“ wählen Sie „Standard TCP/IP over SSH“.

Als „SSH-Hostnname“ können Sie den Domainnamen verwenden, alternativ verwenden Sie die IP-Adresse des Servers.

Den „SSH Username“ finden Sie in Ihrem Kundenmenü im Bereich „SSH Zugang (Shell)“. Sollten Sie das Passwort nicht mehr kennen, müssten Sie dort ein neues vergeben.

Klicken Sie bei „SSH Password“ auf „Store in Vault“ und geben dann das SSH-Passwort ein.

Der „MySQL Hostname“ ist 127.0.0.3, der „MySQL Server Port“ ist 3306.

Als Username geben Sie den Datenbankbenutzernamen ein, den Sie in Ihrem Kundenmenü finden.

Das Passwort für die Datenbank geben Sie ein, indem Sie auf „Store in Vault“ klicken.
Sollten Sie das Datenbank-Passwort nicht mehr kennen, können Sie es evtl. In der LocalConfiguration.php der TYPO3-Installation auslesen (oder einer Konfigurationsdatei eines anderen Systems, falls Sie nicht mit TYPO3 arbeiten).
Falls Sie das Datenbankpasswort nicht kennen, müssten Sie in Ihrem Kundenmenü ein neues vergeben und dieses dann auch in der Konfigurationsdatei anpassen.

Um zu prüfen, ob die Verbindung hergestellt werden kann, können Sie auf „Test Connection" klicken. Wenn alles in Ordnung ist, klicken Sie abschließend auf „OK“.

SSL Zertifikate

Cloud Hosting

Ein Zugriff auf die Webseiten ist nur über eine SSL verschlüsselte Verbindung möglich. Aufrufe mit  werden automatisch auf  weitergeleitet.

Für jede Domain bzw. Subdomain können kostenlose Let's Encrypt Zertifikate installiert werden. Diese haben eine Laufzeit von 3 Monaten und werden 1 Monat vor Ablauf automatisch erneuert. 

Bei der Einrichtung der Zertifikate kann auf festgelegt werden, ob der E-Mail Verkehr bzw. Webmail mit dem Zertifikat geschützt werden soll.

Es lassen sich auch Wildcard Zertifikate mit Let's Encrypt installieren, hier erfolgt jedoch die Verlängerung nicht automatisch.

Bei Bedarf können auch erweiterte Zertifikate (z.B. Extended Validation) bestellt werden (kostenpflichtig). Auch eigene SSL Zertifikate können über das Kundenmenü hochgeladen und installiert werden. 

Classic Hosting

Prinzipiell ja. Dazu stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Zugriff über meinedomain.de
    Dabei wird jedoch eine Warnung im Browser angezeigt, dass das SSL-Zertifikat nicht gültig ist. Die Übertragung erfolgt jedoch verschlüsselt. Dazu muss im Browser eine Ausnahme hinzugefügt werden.
  • Zugriff über einen SSL-Proxy in der Form sslsites.de/meinedomain.de
    Hier wird keine Zertifikatswarnung angezeigt, die Übertragung erfolgt verschlüsselt.
  • Einrichtung eines SSL-Zertifikats für die Domain. Hierfür entstehen Kosten von 36 Euro/Jahr (inkl. USt.). Das SSL-Zertifikat wird für eine bestimmte Domain oder Subdomain innerhalb des Hosting-Pakets ausgestellt. Es erfolgt keine automatische Verlängerung, eine automatische Erinnerung per E-Mail erfolgt vier und zwei Wochen vor Ablauf des Zertifikats, das dann im Kundenmenü oder per Formular verlängert werden kann [Bestellen › SSL-Zertifikate › Zahnräder › Verlängern].

Kann ich mit der IP-Adresse auf den Webspace zugreifen?

Nein, das ist nicht möglich. Da sich mehrere Kunden einen Server teilen, könnte der Apache Webserver nur an Hand der IP-Adresse nicht entscheiden, welche Webseite ausgeliefert werden soll. Auch die Angabe der IP-Adresse in Verbindung mit einem Verzeichnis führt nicht zum Ziel. In die Adresszeile des Browsers muss immer der Domainname eingegeben werden.

Wenn Du aber z.B. eine Webseite zu uns umziehst und diese vor dem Livegang testen möchtest, kannst du kostenlose Entwicklungs-Domains bestellen. Dies sind Subdomains mit der Endung *.jweiland-hosting.de (Cloud Hosting) bzw. *.webseiten.cc (Classic Hosting). Diese können wir reguläre Domains konfiguriert und verwendet werden.

Wie sind Skript-Laufzeiten begrenzt?

Das ist je nach Tarif unterschiedlich. Die maximale CPU-Zeit für Skripte beträgt im Tarif PRIVAT 30 Sekunden, im Tarif BUSINESS und PREMIUM (PLUS) 60 Sekunden. Bei Shell Skripten wird nach 900 Sekunden der nächste Prozess nicht mehr ausgeführt. Bei einem Managed Server ist die Shell Skript Laufzeit unbegrenzt.

Wieviel Arbeitsspeicher steht für PHP-Skripte zur Verfügung?

Derzeit sind für PHP jeweils 256 MB Skriptspeicher verfügbar. Diese Werte sind für normale TYPO3 Projekte vollkommen ausreichend. Bei Bedarf kann dieser Wert über den php.ini-Editor in den Domaineinstellungen im Kundenmenü verändert werden. Der max. Wert für memory_limit beträgt 384 MB.

Können Symlinks auf PHP-Dateien gesetzt werden?

Ja, bei der Verwendung von PHP als FASTCGI sind auch Symlinks auf Dateien möglich.

Wo ist der Standort der Server?

Cloud Hosting

Für das Cloud Hosting verwenden wir die Infrastruktur von AWS (Amazon Web Service). Alle Server befinden sich im Raum Frankfurt am Main in Deutschland (AWS Region eu-central1). Eine Speicherung von Daten außerhalb Europas findet nicht statt.  

Classic Hosting

Alle Server mit Classic-Hosting Tarifen befinden sich in einem Rechenzentrum in Köln/Deutschland. Eine Speicherung von Daten außerhalb der EU findet nicht statt.

TYPO3_CONTEXT setzen (Application Context) im Classic Hosting

Auf Grund von Sicherheitsbestimmungen lässt sich der TYPO3 Application Context im Classic Hosting nicht per .htaccess-Datei setzen. Mit folgender Methode können Sie den Application Context pro Domain setzen.

1. Melden Sie sich per SSH in Ihrem Hostingpaket an

2. Erstellen und bearbeiten Sie in Ihrem Hostingpaket eine PHP-Datei mit zum Beispiel dem Namen typo3context.php. Im Beispiel wird der Editor 'nano' verwendet, Sie können natürlich auch vim oder mcedit nutzen.

touch typo3context.php
nano typo3context.php

3. Fügen Sie folgende Zeilen in die Datei ein und speichern Sie diese ab:

<?php
putenv('TYPO3_CONTEXT=Development');

4. Gehen Sie in Ihre Kundenmenü -> Domainverwaltung. Klicken Sie rechts vom Domainnamen auf das Zahnrad und dann auf den Menüpunkt "Öffnen".

5. In dem sich dann geöffneten Fenster klicken Sie auf Einstellungen -> PHP.INI-Editor

6. Im Reiter "Allgemein" stellen Sie bei "Globale PHP.INI-Einstellungen nutzen" um auf "Nein (Domainspezifisch)"

7. Ermitteln Sie dann auf der Shell mit dem Befehl 'pwd' den absoluten Pfad zu der Datei typo3context.php:

pwd

Die Ausgabe sieht dann in dieser Art aus:

/www/380407_70794/rp-hosting/xxxxxxx/xxxxxxx

(statt xxx... stehen bei Ihnen Ziffern)

8. In den "Häufig genutzten Optionen" geben Sie in das Feld "auto_prepend_file" den absoluten Pfad zur PHP-Datei an, in diesem Beispiel

/www/380407_70794/rp-hosting/xxxxxxx/xxxxxxx/typo3context.php

Verwenden Sie hier den Pfad auf dem Server, den Sie bei der Ausführung des Befehls pwd unter Punkt 7 sehen!

Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Übernehmen", danach noch auf "Speichern".

Das TYPO3-Backend neu laden (Reload), danach sollten Sie in den "Anwendungsinformationen" im TYPO3-Backend sehen, dass die Website jetzt im Development-Kontext läuft.​​​​​

Erfolgt ein automatisches Update von TYPO3?

Neue TYPO3 Hauptversionen (10.x, 11.x, 12.x) werden automatisch auf den Hosting Paketen bereitgestellt.

Die TYPO3 Minor-Updates (z.B. 11.5.4 auf 11.5.5) werden bei bestehenden Projekten in der Regel automatisch durchgeführt. Dabei gelten folgende Regeln:

  • Wir informieren unsere Kunden per E-Mail bevor wir ein Update durchführen. Nach dem Update sollte im Backend die Versionsnummer geprüft werden. Ebenfalls sollte die Webseite auf einwandfreie Funktion geprüft werden.
  • Sicherheitsupdates werden meist innerhalb weniger Stunden vorgenommen
  • Reguläre Updates (Fehlerbehebung) werden einige Tage nach Veröffentlichung vorgenommen. In dieser Zeit prüfen wir, ob es evtl. neue Fehler gibt und verschieben ggf. das Update auf die nächste Version
  • Updates der TYPO3 Minor-Versionen werden nur ausgeführt, wenn der von uns installierte TYPO3 Quellcode in einem Unterverzeichnis von typo3cms liegt
  • Soll das automatische Update der TYPO3 Version von uns nicht durchgeführt werden, kann im Verzeichnis typo3cms eine leere Datei mit dem Namen no-patch angelegt werden.
  • Updates werden nicht von uns durchgeführt, falls es sich um eine Composer-Installation von TYPO3 handelt. In diesem Fall sollte der Kunde bzw. die Agentur das Update mit 'composer udpate' anstoßen

Welche TYPO3 Version ist installiert?

Auf den Cloud Hosting Paketen wird die jeweils aktuelle, stabile TYPO3 Version installiert. Momentan ist das die version 11.5.

Auf Wunsch können auch ältere Versionen installiert werden.

Aktualisiert: 18.01.2022